Rhabarber – Gegensätze ziehen sich an

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Jetzt ist wieder Rhabarberzeit! Mit seinem fruchtig-sauren Geschmack gibt der Rhabarber den richtigen Kick für leckere Süßspeisen, Kuchen, Kompott und Kuchen, aber auch für deftige Fleischgerichte. Aber was ist Rhabarber: Obst oder Gemüse? Er zählt zu den Knöterichgewächsen und ist mit dem Sauerampfer verwandt – somit also ein Gemüse, obwohl er meist wie ein Obst verwendet wird.

Ist Rhabarber gesund oder nicht?

Rhabarber ist verdauungsfördernd und hat nur 13 Kalorien pro 100 Gramm. Er ist reich an Ballaststoffen und an Vitamin C und erhält Magnesium, Kalium, Eisen und Phosphor. Sein fruchtig-saurer Geschmack stammt von den enthaltenen Fruchtsäuren wie Apfel- und Zitronensäure.

Rhabarber enthalten aber auch Oxalsäure, allerdings befindet sich die Säure vor allen in den Blättern, weshalb man keine Rhabarberblätter essen sollte! Oxalsäuren binden Mineralstoffe, wie Kalzium, Eisen und Magnesium, wodurch diese nur noch beschränkt von der Darmschleimhaut aufgenommen werden kann.

Die roten Sorten des Rhabarbers mit rotem Fruchtfleisch haben wenige Oxalsäuren als die grünen Sorten und haben auch ein süßeres Aroma. Bei der Zubereitung gibt es viele Tricks den Oxalsäure-Gehalt zu vermindern. Schälen und garen ist die effektivste Maßnahme, was die fruchtigen Stangen auch sehr bekömmlich machen. Ein weiterer Trick ist Rhabarber zusammen mit Milchprodukten zu verspeisen. Milchprodukte enthalten ja viel Kalzium, so bindet die Oxalsäure das Kalzium aus der Milch und nicht das Kalzium im Körper.

Wie man sieht, Rhabarber ist absolut harmlos, mehr noch, er ist gesund, kalorienarm und lecker! Mein Lieblingsrezept für Rhabarber ist ein köstlicher Auflauf – einfach himmlisch …

 

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