Salbei – so bleibt man cool

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Salbei zählt zu den ältesten Heilpflanzen der Menschheit, bereits in der keltischen Mythologie und im alten Ägypten war dieses aromatische Kraut schon bekannt.

Salbei hat eine starke antibakterielle, pilzfeindliche und schweißhemmende Wirkung, beruhigt entzündetes Zahnfleisch und lindert Heiserkeit & Halsschmerzen. Die schweißhemmende Wirkung beruht darauf, dass Salbei einerseits auf das Temperaturzentrum im Gehirn wirkt und andererseits direkt auf die Schweißdrüsen, zusätzlich entspannt und entkrampft es den Körper. Er enthält Steroide und Triterpene, die eine östrogenartige Wirkung entfalten, damit hilft Salbei den weiblichen Hormonhaushalt auszubalancieren sowohl in der Pubertät als auch in den Wechseljahren.

Frischer Salbei hat je nach Sorte würzige und leicht bittere, aber gleichsam auch milde Geschmacksnuancen. Zum Kochen sollte nur frischer Salbei verwendet werden da durch das Trocknen die bittere Geschmacksnote erhöht wird. Getrockneter Salbei kommt mehr in der Medizin beispielweise als Tee zum Einsatz. Salbei passt hervorragend zu jeder Art von Fleischgericht oder zu Grillfisch, Matjes und Aal, aber auch zu Risotto, Nudelgerichten und Gemüse. Damit der Salbeigeschmack voll zur Geltung kommt, sollte er stets im heißem Öl gebraten werden. Hier mein Rezept für einen aromatischen Snack zum Aperitif: Salbei in Bierteig.

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